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<pre>Denn gegen die Münchner setzte es in der jüngeren Vergangenheit immer wieder eine Tracht Prügel. Wie etwa beim 0:8 in der vergangenen Saison. Dasselbe Resultat gab es in der Saison 2014/15 und im März 2013 wurden die Hamburger sogar mit 9:2 gedemütigt.  <p> Darüber hinaus trug mit Sidney Sam auch der zweite winterliche Neuzugang zur qualitativen Stärkung bei — so allmählich haben die Südhessen folglich einen Kader zusammengetrommelt, für den das Bundesliga-Niveau kein Buch mit sieben Siegeln ist.  <p>  Wurden die Kölner Geißböcke beim 2:6 in Frankfurt noch mächtig durchgeschüttelt, stellte sich dieser Weckruf dann im Derby als Gold wert heraus: Schließlich war es keineswegs nur auf die Gladbacher Krise zurückzuführen, dass der FC erstmals seit zehn Jahren wieder gegen den großen Rivalen vom Niederrhein gewann. <p> „Wir haben jetzt die Situation, dass die verletzten Spieler so langsam wiederkommen. Dann können wir noch mehr Qualität auf den Platz bringen und vernünftiger wechseln“, blickt deshalb auch Zorc wieder optimistischer in die Zukunft. <p>  Beim Sonntagsspiel zwischen Gladbach und Mainz habe ich mich mit einem Tipp auf mindestens drei Tore dann noch einmal für den „Klassiker“ der Über-/Unter-Wetten entschieden.  </pre>


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<pre>Auch die hessischen Gäste starten zuversichtlich in die Frühjahrssaison. Grund dafür sind jedoch keine personellen und sportlichen Umwälzungen, sondern überraschend starke Leistungen in der Hinrunde, die das Team von Dirk Schuster mit 18 Zählern wesentlich besser als erwartet absolvierte.  <p> Angesichts gleich zwei erlittener Doppelschläge zeigte sich dabei insbesondere die Hoffenheimer Defensive erneut höheren Ansprüchen nicht gewachsen: Zuvor hatte es die Abwehr bereits den Leverkusenern viel zu leicht gemacht, in der Rhein-Neckar-Arena einen Kantersieg herauszuschießen.  <p>  Ein unkalkulierbares Rest-Risiko dürfte allenfalls aus der angeschlagenen Psyche resultieren: Überdies muss auch der zunächst so erfolgsverwöhnte Nagelsmann erst einmal beweisen, selbst in schwerer See zum Steuer des Kahns in der Lage zu sein. <p> Nach weiteren schadlosen Auftritten gegen Augsburg, Celtic und Schalke konnte sich die Leipziger Abwehr zwischenzeitlich an einer weit über 360 Minuten sauber gehaltenen Weste erfreuen. <p>  Bremens letzter voller Erfolg in Hamburg liegt auch noch nicht so lange zurück. Im September 2013 siegten sie mit 2:0.  </pre> 


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<pre> Ein derartiges Waterloo hat der Gastgeber vom Rhein in der laufenden Spielzeit wohl nicht mehr zu befürchten.  <p> Um unsere Dreier-Kombi abzurunden, nehmen wir diesmal eine etwas geringere Quote, die allerdings vielversprechend klingt. Denn eine 1.40 für einen Sieg des FC Bayern beim VfB Stuttgart kann sich durchaus sehen lassen und wird auch in meinem Fall ohne Zweifel angespielt.  <p>  Hannover gewann das letzte Heimduell gegen Hertha BSC mit 3:Davor haben die 96er fünf Heimspiele in Folge gegen die Berliner nicht gewonnen. <p>  Folgerichtig ist der einstmals über sämtliche Zweifel erhabene Vorsprung auf die direkten Abstiegsplätze mittlerweile auf nur noch sechs Zähler zusammengeschrumpft; gegen die Königsblauen zieht der Gastgeber deshalb nicht mehr gänzlich sorgenfrei in die Schlacht. <p>  Sorgen sollen dafür zwei Spieler, die maßgeblichen Anteil an dem gelungen Saisonstart haben — Abwehrspieler Matthias Ginter und Torhüter Yann Sommer.  </pre>


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<pre> Nach unserer Prognose müssen die Dortmunder sogar befürchten, dass es ihnen wie jüngst den Kölner Geißböcken ergeht, die in Hoffenheim zwar nahezu auf Augenhöhe agierten, der brutalen Effizienz der Hausherren letztlich aber nichts entgegensetzen konnten.  <p> Wenngleich Darmstadt allem Anschein nach nochmals zu zappeln beginnt, fällt es uns doch schwer, bei der Prognose über diese stabilen Serien einfach so hinwegzugehen: Die Wettfreunde gehen deshalb davon aus, dass die TSG dem Aufbäumen des Schlusslichts gleich wieder einen Dämpfer verpasst.   <p> Gladbach hingegen taucht im unteren Mittelfeld auf, auf eine souveräne Serie warten die Fohlen seit langer Zeit. Da Gladbach zudem schon zwölf Punkte nach einer Führung abgegeben hat, kann ich mir gut vorstellen, dass 1899 am Samstag zumindest eine Halbzeit nach Hause holt. <p>  Auch in der laufenden Saison vermag die Truppe von Thomas Tuchel nach sieben absolvierten Dienstreisen lediglich zwei Erfolge zu vermelden; mit deutlichen Siegen in Wolfsburg und Hamburg schlugen die Schwarz-Gelben nur bei schwächelnden Abstiegskandidaten erfolgreich zu.  <p> Schließlich verdanken die mit 33 Punkten so gut wie geretteten Schanzer ihren komfortablen 10. Rang bei weitem nicht mehr nur der viertbesten Defensive der Liga. Auch das Toreschießen haben die Oberbayern neuerdings für sich entdeckt – acht von 22 Saisontreffern wurden in den jüngsten fünf Partien erzielt.  </pre>


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<pre> Am 29. Spieltag könnten weitere Vorentscheidungen fallen. Wer bringt sich in die beste Position um die Meisterschaft – Bayern oder Dortmund? Wer spielt kommende Saison international? Und wer muss die Bundesliga verlassen?  <p> Gegen notorisch auswärtsschwache Rheinhessen sollte hier vor allem die schon zuletzt daheim merklich verbesserte Borussia (7 Punkte aus den letzten 3 Partien) für einen gesteigerten Unterhaltungsfaktor verantwortlich zu machen sein.  <p>  Ein solcher soll nun gegen den FC Nürnberg gelingen. Selbstvertrauen könnte der knappe 2:1-Sieg in der ersten Pokalrunde bei Eintracht Braunschweig geben. Die Hertha spielte nicht gut, kämpfte sich aber dennoch weiter. <p>  Diese Führungsposition ist nicht zuletzt deshalb bemerkenswert, weil es Schwergewichte wie die Bayern und Dortmund bereits auf sechs Auftritte vor heimischer Kulisse bringen — dennoch kommen die Top-Teams nicht an die aktuelle Bilanz der Hauptstädter heran.  <p> Wie etwa auch Verteidiger Sebastian Langkamp: „Auf unsere Heimstärke können wir uns verlassen. Das müssen wir einfach durchziehen. Da alle anderen direkten Konkurrenten auch Punkte lassen, kann das am Ende reichen.“  </pre>


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